
LUIS ist ein Kämpfer - dennoch geht ihm langsam die Puste aus ...
Infos zur akuten Leukämie von Luis siehe unten.
Und hier ganz kurz zur Knochenmarkspende:
Wichtig: Es ist KEINE RÜCKENMARKSPENDE !!!
Zum Testen muss man nur seine Kontaktdaten angeben und etwas Blut abnehmen lassen. Alternativ könnte man auch Wattestäbchen anfordern und den Test zuhause machen.
Sollte man passen, wird Knochenmark (KEIN RÜCKENMARK) entnommen. Entnommen wird aus dem Beckenknochen durch eine Punktion mittels einer Nadel.
Die Punktion findet unter einer kurzen Vollnarkose statt. Die Spender berichten danach von Schmerzen, ähnlich wie Muskelkaterschmerzen. Die Spender können am Tag nach der Spende nach Hause gehen.
Bei LUIS wird das gewonnene Material über das Blut gegeben.
Wir arbeiten mit der STIFTUNG AKTION KNOCHENMARKSPENDE BAYERN zusammen.
www.knochenmarkspende.de
===> Was ist Leukämie? (Auszug aus Wikipedia)
Die akute lymphatische Leukämie (syn. akute lymphoblastische Leukämie, kurz ALL) ist eine akute Leukämie, die von bösartig entarteten Vorläuferzellen der Lymphozyten ausgeht. Verschiedene Symptome wie allgemeine Schwäche mit Blutarmut, Blutgerinnungsstörungen, Fieber mit schwer verlaufenden Infekten, Knochenschmerzen u. a. m. können auftreten. Die Behandlung erfolgt mittels Chemotherapie. Führte die ALL noch vor 30 Jahren bei der ganz überwiegenden Zahl der Patienten innerhalb von wenigen Wochen zum Tode, so ist sie heute bei 40–50 % der Erwachsenen und bei ca. 70-80 % aller Kinder mit intensiver Chemotherapie heilbar.
ALL im Säuglingsalter (Alter unter einem Jahr)
Kennzeichnend für die ALL des Kleinkindes (engl.: infant leukemia) sind Veränderungen des MLL-Gens auf dem langen Arm von Chromosom 11, Bande 23 („11q23-Aberrationen“).[9] Diese Veränderungen sind mit einer ungünstigen Prognose assoziiert. Das MLL-Gen ist dabei in der Regel durch Chromosomentranslokationen mit anderen Genen fusioniert. Bis heute sind über 50 Fusionspartner bekannt. Die bei weitem häufigste Aberration ist die Fusion mit dem AF4-Gen auf Chromosom 4 (seltener auch ENL-Gen auf Chromosom 19, AF9-Gen auf Chromosom 9). Dabei entsteht ein sogenanntes Fusionsprotein („chimäres“ Protein), so dass die eigentlichen Funktionen der beteiligten Gene entweder verloren gehen oder so stark verändert werden, dass sie krankheitsauslösend oder -fördernd wirken.
Chemotherapie
Zur Behandlung der ALL können verschiedene Chemotherapie-Verfahren eingesetzt werden.
Vor Beginn der Behandlung muss eine ausführliche Diagnostik erfolgen, um die ALL genetisch und immunzytolologisch zu charakterisieren (s. o.). Dazu gehört auch eine Untersuchung des Liquor cerebrospinalis durch Lumbalpunktion und eventuell Bildgebung des Zentralnervensystems (beispielsweise durch Magnetresonanztomographie). Unmittelbar anschließend an die Diagnostik wird die Behandlung begonnen. Diese erfolgt mittels Chemotherapie, d. h. durch Gabe von Zytostatika. Es werden Kombinationen von verschiedenen Zytostatika gegeben, da dadurch die antileukämische Wirkung vielfach verstärkt ist. Die Behandlung dauert insgesamt mindestens 12 bis 24 Monate.
